Tour 7   Rund um die Oleftalsperre

Distanz: 16,9 km Gehzeit: 5 Std.

Steigung: 107 m Gefälle: 107 m

Parken
Hellenthal Busbahnhof P&R Ost 6° 33,885´ Nord 50°30,169´ 
Parkplatz an der Staumauer Ost 6°25,375´ Nord 50°29,637´

ÖPNV: Bus 829 Gemünd-Hellenthal ab Kall Bahnhof

Zielgruppe: Tagestour für Naturfreunde, geeignet für Familien (inkl. Kinderwagen) und Radfahrer (Nach Seeumrundung Abstieg für Radfahrer und Kinderwagen von nördlicher Dammkrone).

Stille Wasser, wogende Wipfel!

Am P&R Parkplatz am Busbahnhof von Hellenthal beginnen wir die Tour zur Oleftalsperre. Entlang der Gleise laufen wir westwärts zur Hardtstraße, dann links in die Parkstraße. Wir wandern durch den gepflegten Park zur Grenzlandhalle und zur L 159. Schnurstracks queren wir die Straße und laufen nun immer entlang der Oleftalstraße bis zum großen Parkplatz unterhalb der Staumauer. Hier folgen wir scharf rechts weiter der Oleftalstraße bergan. Nach mäßigem Anstieg erreichen wir die Dammkrone und sind sogleich vom Ausblick auf den See begeistert!

Wir wollen gegen den Uhrzeigersinn um den See wandern, zuerst also die durchgehend asphaltierte Norduferstrecke absolvieren. Auf der fast ebenen Strecke kommen wir vorzüglich voran und haben ausreichend Gelegenheit, die Natur in Augenschein zu nehmen, auch Bänke am Wegesrand laden immer wieder zum Verweilen ein.

Besonders bei Niedrigwasser fällt eine tolle Felsklippe auf, die das sowieso schon steile Ufer des Sees noch schroffer und wilder erscheinen lässt. Unbeirrt bleiben wir dem Uferweg treu.

Nach der Jüngelsbachhütte erfreut uns wieder die abwechslungsreiche Vegetation an der Oleftalsperre. Mal rauschen hohe Wipfel von Tannen und Fichten über unseren Köpfen, mal rasseln die Blätter der unterschiedlichsten Büsche und Laubbäume im Wind.

Einige Zeit später schließt sich der Niederwald um uns und von einem Stausee ist nichts mehr zu sehen oder auch nur zu ahnen. Linkerhand passieren wir eine weitere Schutzhütte und wenig später haben wir den Umkehrpunkt unserer Wanderung erreicht. Wir wechseln auf die Süduferroute, die fast bis zur Dammkrone auf befestigtem, aber nicht asphaltiertem Forstweg verläuft.

Zügig kommen wir voran und passieren den Abzweig zur 1 km entfernten Waldkapelle. Vom bequemen, aber dicht eingewachsenen Weg lässt sich der See meist nur erahnen. Auch die einzige Schutzhütte am Südufer bietet leider keinen Ausblick auf das Wasser. Alles in allem gestaltet sich die Südroute weniger spektakulär als das Nordufer.

Im Scheitel des letzen Seitenarmes kommt von rechts Lokalweg 10 dazu und der Asphalt beginnt. Schließlich haben wir es geschafft und stehen an der südlichen Dammkrone. Von hier aus können Fußgänger rechts auf einem Waldweg absteigen, Radfahrer müsssen über den Damm und die Nordzufahrt nutzen. Der Waldweg führt in großem Bogen steil abwärts und bald stehen wir wieder am Parkplatz unterhalb der hoch aufragenden Staumauer.

Um zurück nach Hellenthal zu gelangen, folgen wir wieder der Oleftalstraße. An der L 159 biegen wir diesmal aber rechts ab und laufen auf dem Gehweg bis zum großen Verkehrskreisel. Geradeaus erreichen wir mit der Kölner Straße das Zentrum von Hellenthal. An der Rathausstraße biegen wir dann links zum Busbahnhof ab, wo sich der Kreis schließt.

Einkehr: In Hellenthal befinden sich zahlreiche Einkehrmöglichkeiten.

Informationen: Tourist-Information und Nationalpark-Infopunkt Hellenthal · Rathausstr. 2 · 53940 Hellenthal · Tel. 02482/85-115     www.hellenthal.de

Wichtige Wegpunkte:

1: Hellenthal Busbahnhof

2: Parkplatz an Staumauer

3: Nördliche Dammkrone

4: Jüngelsbachhütte

5: Umkehrpunkt

6: Schutzhütte

7: Südliche Dammkrone

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© Gerd Schmitt 2016