Tour 6    Rur - Olef - Route

1. Etappe: Gemünd – Olef (Eifelsteig) – Hellenthal, 15,9 km

2. Etappe: Hellenthal bis Einruhr, 19,7 km

Distanz: 4 Std. 45 Min bzw. 5 Std. 50 Min.

Steigung: 512 m bzw. 471 m Gefälle: 435 m bzw. 600 m

Parken: Gemünd: Eifel-Ardennen-Platz Ost 6° 29,843´ Nord 50°34,401´

Hellenthal: Busbahnhof P&R Ost 6° 33,885´ Nord 50°30,169´

Einruhr: an B266 Ost 6° 22,870´ Nord 50°34,820´

ÖPNV: Bus 829 Gemünd-Hellenthal; Wildnis-Linie 63 Gemünd-Einruhr

Zielgruppe: mittelschwere 2-3 Tagestour für sportliche Wanderer, Genusswanderer

Einer der schönsten Partnerwege des Eifelsteigs, ist die Rur-Olef-Route. Idealerweise startet man in Gemünd und wandert zunächst auf dem Eifelsteig bis Olef (Einkehrmöglichkeit), wo man auf die Rur-Olef-Route trifft. Insgesamt benötigt man zwei Tage bis Einruhr. Als Übernachtungsstation auf der sehr abwechslungsreichen Strecke bietet sich Hellenthal an. Um den Kreis zu schließen, kann man von Einruhr nach Gemünd den Eifelsteig (Tour 1) oder den Wildnis-Trail (Tour 2) nutzen.

1. Etappe: Gemünd – Olef – Hellenthal: Waldreich durchs Oleftal!

Die erste Etappe auf der Rur-Olef-Route ist von herrlichen Waldpassagen geprägt! Dazu gibt es bis Hellenthal immer wieder tolle Blicke und auch hautnahen Kontakt zur quirlig sprudelnden Olef. Wasser & Wald ergänzen sich hervorragend und sorgen für Wandervergnügen pur!

Auch wer in Gemünd startet, sollte den Abstecher ins malerische Olef nicht auslassen. Danach geht es rasch ab in den Wald. In Schleiden gibt es Gelegenheit zur Stärkung und hier sollte man sich etwas Zeit für die sehenswerte Schlosskirche nehmen. Im weiteren Verlauf wechseln ruhige Waldanstiege und Stippvisiten im Oleftal ab. 

Nach Oberhausen und Blumenthal steigen wir auf zum Sündentempelchen, dessen Ausblick auf das Tagesziel wirklich eine Sünde wert ist.

In Hellenthal endet diese erste Etappe.

2. Etappe: Hellenthal –Einruhr: Weite Höhen und verträumte Täler!

Auch die zweite Etappe von Hellenthal nach Einruhr beginnt mit einem Anstieg

im Wald. Kaum haben wir die Höhe erklommen, verlockt das weitläufige und sehenswerte Wildgehege mit Greifvogelstation zum Rundgang (Einkehrmöglichkeit). Danach hält uns nichts mehr davon ab, die grandiose Weite der Offenlandschaft der Dreiborner Höhe (Wegegebot) mit ausgreifenden Schritten zu erobern. 

Dort tauchen wir in eine völlig neue Umgebung ein: heideartig, mit Ginstern und Sträuchern, nur selten von Wäldchen unterbrochen, präsentiert sich die Hochfläche, die bis Anfang des Jahrtausends als Truppenübungsplatz herhalten musste. Dann folgt wieder ein Szenenwechsel: nach dem Abzweig zum Leykaul-Hof geht es wieder ab in den Wald.

Gemeinsam mit dem Schöpfungspfad sind wir „Dem Leben auf der Spur“. Auf urigen Pfaden bezwingen wir die steilen Hänge im Erkensruhrtal und treffen auf Felsen und Bergbaurelikte. Der Schlussspurt zum Rurtal fordert nur noch wenig Kondition und sorgt für einen perfekten Ausklang der Tour.

Übernachtung und Pauschalangebote:

>> www.nordeifel-tourismus.de

Einkehr:

Entlang der Tour befinden sich Einkehrmöglichkeiten.

Informationen: Nationalpark-Tor Gemünd · Kurhausstr. 6

53937 Schleiden/Eifel · Tel. 02444/2011 >> www.natuerlich-eifel.de

Tourist-Information u. Nationalpark-Infopunkt Hellenthal · Rathausstr. 2

53940 Hellenthal · Tel. 02482/85-115 >> www.hellenthal.de

Rursee-Touristik GmbH · Franz-Becker-Str. 2 · 52152 Simmerath-

Einruhr · Tel. 02485/317 >> www.rursee.de


Wichtige Wegpunkte:

1. Gemünd

2. Kuckucksley

3. Beginn Rur-Olef-Route

4. Schlosskirche Schleiden

5. Blumenthal

6. Sündertempelchen

7. Hellenthal

8. Eingang Wildgehege

9. Queren B 258

10. Abzweiz Leykaul

11. Parkplatz Hirschrott

12. Erkensruhr

13. Einruhr B 266

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© Gerd Schmitt 2016