Tour 5    Wildnis-Trail  -  Tagesetappe: Einruhr - Gemünd

Länge: 20 km, 20,5 km mit Abstecher zur Talsperre

Distanz: 6 Std.

Steigung: 631 m Gefälle: 567 m

Parken: Einruhr: an B266 Ost 6°22,870´ Nord 50°34,820´

Gemünd: Eifel-Ardennen-Platz Ost 6°29,843´ Nord 50°34,401´

ÖPNV: NationalparkShuttle SB82 ab Gemünd & Wildnis-Linie 63 Gemünd-Einruhr

Zielgruppe: anspruchsvolle Tour für sportliche Wanderer

Insgesamt umfasst der Wildnis-Trail 4 Streckentouren durch den Nationalpark Eifel zwischen Monschau-Höfen und Hürtgenwald-Zerkall. Auf diesen 4 Etappen bekommt man Gelegenheit, in die gesamte Vielfalt der herrlichen Landschaft des Nationalparks Eifel regelrecht einzutauchen (Wegegebot im gesamten Nationalpark).

Tipp: Arrangements zum Wildnis-Trail   www.nationalpark-eifel.de

Die zweite Etappe auf dem Wildnis-Trail führt durch das wasserreiche Herzstück des Nationalparks von Einruhr nach Gemünd und verläuft dabei auf großen Strecken gemeinsam mit dem Eifelsteig.

Wir beginnen diese Nationalpark-Etappe in Einruhr, wo wir in Richtung Hotel Sonnenhof ansteigen. Hier ist der Einstieg in den Wildnis-Trail, der zunächst auf einem herrlichen schmalen Felsenpfad verläuft. Dann folgen wir entlang des Ufers des Obersees bis wir eine offene Wiese durchschreiten. 

Wir setzen mit unserem Wildkatzen-Logo nun die Tour durch das Areal des ehemaligen Truppenübungsplatzes fort. Da sich noch immer Blindgänger im Gelände verbergen können, dürfen die gekennzeichneten Wege nicht verlassen werden! Doch der Wegverlauf ist sowieso viel zu spannend und kurzweilig. Jede Kurve bringt neue Ausblicke auf den meist still ruhenden See. 

Doch dann ist erstmal Schluss mit dem gemütlichen Seespaziergang: der Wildnis-Trail steigt nun deutlich an! Eine Informationstafel macht uns auf die nahe Urfttalsperre (Einkehrmöglichkeit) aufmerksam. Diesen Abstecher nach links lassen wir uns natürlich nicht entgehen! 

Zurück auf der Hauptstrecke wird die Kondition weiter gefordert. Doch ein toller Ausblick auf den Urftstausee und die imposante Staumauer entschädigt für die Mühen. Noch einige Höhenmeter weiter oben, weicht der Wald der weiten Offenlandschaft. Schlagartig verändert sich die Vegetation: wo gerade noch Niederwald die Szene bestimmte, übernehmen nun Ginster die Regie, besonders im Sommer ein leuchtend gelber Anblick!

Dann erreichen wir die Wüstung Wollseifen, die jahrelang als Truppenübungsziel herhalten musste. Wir lassen den Blick über die Ebene schweifen und bleiben dabei an einem weiteren Relikt militärischer Tage hängen: der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang (Einkehrmöglichkeit). Dorthin bringt uns der Wildnis-Trail als nächstes. 

Der Trail führt außen um die Anlage herum, ein Abstecher zum Forum lohnt sich. Vogelsang im Rücken, schreiten wir wieder unbeschwerter aus. Nach einer Talquerung verlangt der Wildnis-Trail erneut Kondition, denn der sensationelle Ausblick Kickley will erobert werden! Diese Sicht ins Urfttal wird wenig später nur noch von der Panoramaaussicht am Eifel-Blick „Modenhübel“ übertroffen. Hier kann man den Blick wirklich rundum schweifen lassen! Anschließend wandern wir entspannt hinab zum Morsbach und erklimmen im Wald den Hang oberhalb der Urft, die wir durch das Laub rauschen hören. Nachdem wir die ersten Häuser von Gemünd passiert haben, folgen wir weiter der „Wildkatze“ und halten uns rechts. Noch einmal dürfen wir durch die herrliche Natur mit schöner Aussicht auf den Kneippkurort streifen, bevor uns der Wildnis-Trail zügig abwärts ins Zentrum von Gemünd bringt.

Einkehr:

Entlang der Tour befinden sich Einkehrmöglichkeiten.

Informationen: Nationalpark-Tor Gemünd · Kurhausstr. 6 · 53937

Schleiden/Eifel · Tel. 02444/2011 >> www.natuerlich-eifel.de

Wichtige Wegpunkte:

1: Einruhr B 266

2: Schiffsanleger

3: Staudamm

Urfttalsperre

4: Wollseifen

5: Vogelsang

6: Kickley

7: Modenhübel

8: Gemünd

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© Gerd Schmitt 2016