Tour 10   Über die Dreiborner Hochfläche

Distanz: 14,8 km Gehzeit: 4 Std. 30 Minuten

Steigung: 315 m Gefälle: 315 m

Parken: Dreiborn, P „Holter“ Ost 6° 22,743´ Nord 50° 32,352´

ÖPNV: TaxiBus 831 ab Gemünd oder TaxiBus 836 ab Schleiden; Busbahnhof, jeweils 30 Minuten vor Abfahrt laut Fahrplan anmelden unter: 01804-151515*

Zielgruppe: Tagestour für Genusswanderer, Familien mit Kindern und Naturfreunde

In Dreiborn (Einkehrmöglichkeiten), am Parkplatz Holter starten wir zur Tour über die Dreiborner Hochfläche (Wegegebot) und ins Erkensruhrtal. Rasch führen uns Hinweise an den Rand des Nationalparks. Nach Querung der alten Panzerstraße ist es dann soweit: Wir stehen am Rand der Dreiborner Hochfläche! Wir laufen links auf einem Grasweg Richtung Hirschrott. Am nächsten Wegweiser biegen wir rechts auf einen geschotterten Weg Richtung Hirschrott ab. 

Fast unmerklich verlieren wir etwas an Höhe und sind begeistert von der Weite um uns herum. Doch das allerbeste ist die Stille! Wir erreichen die nächste Weggabelung und wechseln nach rechts auf den Weg Richtung Erkensruhr. Bald begleitet uns links und rechts ein Ginstergebüsch! Dann weichen die Ginster wieder dem Grasland und eine Bank lädt zum „Fernsehen“ ein. 

Danach geht es abwärts, wir umrunden den Gierberg und stoßen an der folgenden Wegkreuzung auf den Wildnis-Trail. Wir biegen nach links Richtung Hirschrott ab. Kurz danach verlässt uns der Wildnis-Trail nach rechts. Wir aber wollen den Bogen über Leykaul nicht auslassen und folgen dem Wegweiser (Hirschrott 4 km) geradeaus leicht bergan. An einer Tafel stoßen wir auf Schöpfungspfad, Rur-Olef-Route und den Südzweig des Wildnis-Trails von Höfen. Gemeinsam biegen wir rechts ab, queren einen Lärchenriegel und biegen noch einmal rechts ab. Den ehemaligen Einsiedlerhof Leykaul im Blick, wandern wir pfadig abwärts und tauchen in die neue 18 Umgebung Wald ein.

Abwechslungsreich streben wir durch Mischwald und dichten Fichtenwald, vorbei an den schroffen Felsklippen des Rubelsberges talwärts. Fast am Waldrand angelangt, biegt der Wildnis-Trail an einem Hohlweg nach rechts ab, während wir links mit der Rur-Olef-Route nach Hirschrott laufen. Außerhalb des Waldes passieren wir ein Gasthaus und wechseln von der Zufahrtsstraße nach 100 m auf einen Waldpfad. 

Mit stetem Auf und Ab laufen wir zur Erkensruhr. Per Steg queren wir das muntere Flüsschen und trennen uns von der Rur-Olef-Route. Mit T3 wandern wir links auf breitem Weg talaufwärts. An einer Kreuzung mit Schutzhütte biegen wir links Richtung Dreiborn ab. Per Brücke gelangen wir über den nahen Bach. Am nächsten Wegweiser halten wir uns links Richtung Dreiborn und beginnen (begleitet vom Wildnis-Trail) den Aufstieg zur Hochfläche. 

Schließlich öffnet sich der Wald und entlässt uns auf freie Wiesen. Auf grasigem Untergrund bewältigen wir die letzten Meter aufwärts bis zum breiten Querweg, an dem wir uns endgültig vom Wildnis-Trail verabschieden. Rechts geht es mit der Rur-Olef-Route weiter nach Dreiborn. In einer Senke trennen wir uns endgültig von der Rur-Olef-Route und laufen links Richtung Dreiborn. Die Ginster verschwinden und die Grasweite der Dreiborner Hochfläche hat uns wieder. 

Kurz nachdem sich von rechts der Weg aus Schönseiffen zu uns gesellt hat, queren wir die ehemalige Panzerstraße. Hinter der Bank auf dem Wall schwenken wir links auf einen Waldpfad. Mitten durch ein Fichtendickicht laufen wir zwischen der ehemailgen Panzerstraße und Feldern mit Lokalweg 1 nach Nordosten.

Viel zu früh endet der Pfad am querenden Wirtschaftsweg, den wir vom Beginn der Tour kennen. Wir nehmen Abschied von der Natur und kehren rechts zurück zum Ausgangspunkt in Dreiborn (Einkehrmöglichkeiten).

Einkehr:

Informationen: Nationalpark-Tor Gemünd · Kurhausstr. 6 · 53937 Schleiden/Eifel · Tel. 02444/2011 >> www.natuerlich-eifel.de


Wichtige Wegpunkte:

1: Dreiborn P

2: Abzweig Hirschrott

3: Treffen auf Wildnis-Trail

4: Treffen auf Rur-Olef-Route

5: Beginn Hirschrott

6: Mühlenbach

7: Fledermaushöhle

8: Auf Rur-Olef-Route

9: Ehem. Panzerstr., auf Weg 1

<< Zurück >>

© Gerd Schmitt 2016